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Nikotin: Warum werden wir davon süchtig?

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der tut sich meistens sehr schwer. Doch wer sich einmal vor Augen führt, welche Dinge beim Zug an der Zigarette überhaupt inhaliert werden und welche negativen Auswirkungen diese auf die Gesundheit haben, der wird bestimmt einen Weg finden, endlich der Nikotinsucht den Kampf anzusagen.

Nikotin und der Botenstoff Dopamin
Von den Lippen bis ins Gehirn braucht das Nikotin nur 7 Sekunden. Und nach nur 20 Sekunden wird vom Gehirn der Botenstoff Dopamin, aus dem Belohnungszentrum ausgelöst. Das führt wiederum dazu, dass der Raucher mit jedem Atemzug an der Zigarette lernt, dass Rauchen glücklich macht und entspannt. Dieses Verhaltensmuster prägt sich auch tief in das Unterbewusstsein ein, so dass bei sinkendem Nikotinspiegel direkt Nachschub gefordert wird. Hinzu kommt, dass Nikotin die Chemie im Gehirn verändert. So sind die sogenannten Nikotin-Rezeptoren bei Rauchern stark erhöht. Dadurch wird eine immer höhere Nikotinmenge benötigt, damit sich das Gefühl von Befriedigung einstellt. Wenn das nicht der Fall ist, kann es zu Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Aggressivität führen. Das erklärt auch, warum es vielen so schwer fällt von der Sucht loszukommen.

Gute Gründe, die gegen die Sucht sprechen
– Nikotin schädigt die Blutgefäßwände, erhöht den Blutdruck und kann zu Durchblutungsstörungen führen

– Erhöhtes Risiko an Schlaganfall, Verringerung der Nierenfunktion, Verlust der Sehkraft durch Netzhautschäden zu erkranken

– Das Krebsrisiko steigt bei Lungenkrebs um das 10,8 fache an, bei Kehlkopfkrebs um das 5,4 fache, bei Mundhöhlenkrebs um das 4,1 fache und bei Speiseröhrenkrebs um das 3,4 fache.

Weitere mögliche Krankheiten, die durch das Rauchen ausgelöst werden sind Herzinfarkte, Magenschleimhautentzündungen, Unfruchtbarkeit, Magengeschwüre usw.

Wie regeneriert sich der Körper nach der letzten Zigarette?
Auch wer schon Jahrzehnte lang raucht, für den lohnt sich der Ausstieg, denn der Körper regeneriert sich schneller als viele zunächst vermuten. Die Lunge regeneriert sich sofort und schon nach wenigen Tagen gehen die Verschleimungen zurück und dadurch auch der Raucherhusten. Nach nur drei Monaten Abstinenz erhöht sich die Lungenfunktion um ca. 30 Prozent. Auch die Flimmerhärchen der Bronchien erholen sich und können wieder nachwachsen. Dadurch verringert sich auch die Infektionsgefahr. Auch der Blutdruck und der Kreislauf stabilisieren sich. Der Puls sinkt somit wieder auf Normalwerte. Dank der besseren Durchblutung werden auch Füße und Hände wieder deutlich besser durchblutet. Nach und nach verbessern sich Geschmack und Geruchssinn. Die kompletten körperlichen Energiereserven erhöhen sich und so steigt nicht nur die Lebensqualität sondern auch die Lebenserwartung. Ganz zu schweigen von der verbesserten Kondition und Ausdauer.

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